Informationsüberlastung
Was bedeutet Informationsüberlastung?
Informationsüberlastung entsteht, wenn dauerhaft mehr Informationen auf einen Menschen einwirken, als er sinnvoll aufnehmen und verarbeiten kann. Im Berufsalltag können E-Mails, Nachrichten, Meetings, digitale Plattformen und häufige Unterbrechungen dazu beitragen.
Für die mentale Gesundheit wird dies vor allem dann relevant, wenn kaum noch Phasen entstehen, in denen Aufmerksamkeit und Gedanken zur Ruhe kommen können.
Wie es sich zeigen kann
Eine anhaltend hohe Informationsdichte kann als innere Unruhe, mentale Erschöpfung oder zunehmende Gereiztheit erlebt werden. Konzentration und Entscheidungen können schwerer fallen und auch nach Feierabend beschäftigt sich der Kopf noch mit dem, was am Tag aufgenommen wurde.
Informationsüberlastung ist damit nicht nur eine Frage der Arbeitsorganisation. Sie kann Teil einer beruflichen Belastung sein, insbesondere wenn gleichzeitig hoher Zeitdruck, Verantwortung und ständige Erreichbarkeit bestehen.
Reflexionsimpulse
Welche Informationen beanspruchen mich im Arbeitsalltag besonders?
Wann habe ich Zeiten ohne neue Reize und Anforderungen?
Was könnte ich bewusst reduzieren oder begrenzen?
Verwandte Begriffe
→Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz
→ Mentale Erschöpfung
→ Innere Unruhe
→ Dauerstress
→ Nicht abschalten können
