Entscheidungsmüdigkeit


Entscheidungsmüdigkeit

Was bedeutet Entscheidungsmüdigkeit?

Wer Verantwortung trägt, trifft häufig den ganzen Tag Entscheidungen. Manche sind nebensächlich, andere haben finanzielle, berufliche oder persönliche Konsequenzen.

Der Begriff Entscheidungsmüdigkeit beschreibt die Beobachtung, dass die Qualität und Leichtigkeit von Entscheidungen nach vielen vorausgegangenen Entscheidungen nachlassen können. Der Forschungsstand zu einem einfachen, universellen „Entscheidungsenergie-Verbrauch“ ist allerdings nicht so eindeutig, wie populäre Darstellungen manchmal vermitteln.

Im Alltag ist dennoch gut nachvollziehbar, dass hohe kognitive Belastung, Stress und Erschöpfung Entscheidungen schwieriger machen können.

Wie es sich zeigen kann

Entscheidungen werden aufgeschoben, selbst kleine Fragen fühlen sich anstrengend an oder man entscheidet zunehmend spontan, nur damit ein Thema endlich erledigt ist.

Gerade Selbstständige und Unternehmer können davon betroffen sein, weil sehr unterschiedliche Entscheidungen bei einer Person zusammenlaufen.

Reflexionsimpulse

Welche Entscheidungen muss tatsächlich ich treffen?

Welche Entscheidungen wiederholen sich und könnten vereinfacht werden?

Wo fehlt mir weniger Entscheidungskraft als vielmehr Klarheit?

Verwandte Begriffe

→ Überforderung
→ Konzentrationsprobleme
→ Dauerstress
→ Delegieren
→ Erschöpfung